Buchempfehlung: Das totale Versagen der öffentlichen Medien

Ich habe mit großem Gewinn das Buch Corona Fehlalarm? Von Prof. Sucharit Bhakdi gelesen und kann die Lektüre nur jedem empfehlen. Die letzten Kapitel über das unheilvolle Zusammenwirken von Politik und Medien ist so allgemeingültig, daß ich es digitalisiert und als Anhang angefügt habe.   In gleicher Weise ist dieses Phänomen aus früheren gesellschaftlichen Diskussionen hierzulande wie Stickoxid, Klimawandel, „Eurorettung“ oder auch Fukushima (Atomausstieg) bekannt und lässt sich fast wortgleich übertragen.

Das Buch ist schon einige Wochen alt. Inzwischen ist einige Zeit vergangen und auch der Naivste sollte sich langsam fragen, warum wir seit Wochen  immer nur von „Infizierten“, aber so gut wie nichts mehr über tatsächliche Erkrankungen oder gar Todesfälle (wieviele davon gab es bei Tönnies?)  erfahren. Statt dessen gibt es sehr vereinzelt Berichte von Schicksalen, wo Erkrankte unter Nachwirkungen der  Infektion leiden sollen. Die Frage nach der Kausalität bleibt unbeantwortet.

Hier nun zum letzten Kapitel:

Das totale Versagen der öffentlichen Medien

»Es ist leichter, die Menschen zu täuschen als sie zu überzeugen, dass sie getäuscht worden sind. «  (Mark Twain)

In einer funktionierenden Demokratie erfüllen Medien grundlegende Funktionen:

Sie sollen das Volk umfassend und vielfältig informieren durch Kritik und Diskussion zur Meinungsbildung beitragen. Unabhängig und unvoreingenommen sollen sie als »vierte Gewalt« die Mächtigen kontrollieren.

Was haben wir in der Corona-Krise erlebt?

Genau das Gegenteil!

  Insbesondere bei den öffentlich-rechtlichen Medien: Von ARD und ZDF bis BR, HR oder NDR – sie wurden zum hörigen Sprachrohr der Regierung. Die etablierte Presse nicht anders. Dabei gibt es einen Pressekodex. Danach gilt als oberstes Gebot: Die Achtung vorder Wahrheit, die Wahrung der Menschenwürde und die wahrhaftige Unterrichtung der Öffentlichkeit.

Wo war die wahrhaftige, umfassende und vielfältige Information?

Und wo war die kritische Auseinandersetzung mit den Informationen?

Ungefiltert wurden Horrorbilder und Horrorzahlen transportiert – morgens, mittags, abends. Ständig wird darüber berichtet, dass jemand warnt, Herr Drosten, Herr Wieler, Herr Spahn, Frau Merkel – warum hat nicht mal jemand kritisch hinterfragt oder recherchiert, ob diese Warnungen berechtigt waren?

Anstatt zu erklären, dass die meisten Menschen in diesem Land sich keine Sorge machen mussten, wurde ständig Angst geschürt. Meldungen, dass es Millionen Tote geben könnte, landen in der Tagesschau – es wird nicht erklärt, dass es sich um reine Modellrechnungen handelt, es wird nicht erwähnt, dass der Herr Ferguson, der diese Rechnungen erstellt hat, bei seinen vielen Prognosen kein einziges Mal annähernd richtig gelegen hat. Ganz im Gegenteil, sie erwiesen sich als vollkommen falsch. Es wäre die Pflicht von verantwortungsvollen Medien gewesen, auf diese Tatsache hinzuweisen.

Ebenso hatten die Medien hinterfragen müssen, wo auch die Zahlen des RKI herkommen, was sie bedeuten und was man bzw. WAS MAN NICHT aus ihnen schließen kann. Stattdessen werden die Zahlen kritiklos aufgenommen und zur Verunsicherung der Bevölkerung verwendet.

Anstatt zu hinterfragen, was das RKI für  einen schlechten Job macht, wird Herr Wieler als »stiller Held im Hintergrund« gefeiert.

Wo war die offene Diskussion?

Monotoner konnte es kaum sein. Immer die gleichen „Experten“ – wobei: Experten hört sich nach vielen an,  aber offensichtlich gibt es nur zwei in Deutschland – die ausreichend regierungskonform sind? Warum gab es nicht mal eine Diskussionsrunde mit den Beratern der Regierung und den Kritikern der Regierungslinie, einen offenen sachlichen Austausch: Drosten und Wieler – Bhakdi und Wodarg an einem runden Tisch? Nun, an Bhakdi und Wodarg oder vielen anderen Kritikern des Regierungskurses hat es nicht gelegen. Es war nur leider nicht gewollt.

Es wurde sehr viel darüber berichtet, dass der schwedische Kurs ohne I.ockdown von vielen schwedischen Experten kritisiert worden sei. Dass der deutsche Kurs von sehr vielen Wissenschaftlern und Ärzten im eigenen Land ebenfalls massiv kritisiert wurde, wurde in der Öffentlichkeit kaum thematisiert.

Neben Dr. Wodarg wies der Immunologe und Toxikologe Prof. Dr. Stefan Hockern schon früh darauf hin, dass SARS-CoV-2 in seiner Gefährlichkeit nicht anders einzuschätzen ist als herkömmliche Grippe-Viren und dass die Maßnahmen entsprechend völlig übertrieben sind.          Auch Christof Kuhbandner, Professor für Psychologie, erklärte immer wieder, dass es keine wissenschaftlichen Begründungen für die Corona-Maßnahmen gab.

Dr. Bodo Schiffmann, ein HNO-Arzt aus Sinsheim, machte den Job, den eigentlich die Journalisten harren machen sollen. Fast täglich stellt er mit unerschöpflicher Energie und Ausdauer YouTube-Videos ins Netz, um die Menschen aktuell zu informieren und die Zahlen und ihre Fehlerhaftigkeit zu erklären.

Neben vielen weiteren kritischen Stimmen in diesem Land gab es auch sehr viele auf der ganzen Welt. – Hat die Bevölkerung davon erfahren?

Einfach nicht darüber berichten ist offenbar eine simple und erfolgreiche Strategie, die jedoch in einem aufgeklärten demokratischen Staat keinen Platz haben sollte.

Der Systemjournalismus wird durchaus von Experten wahrgenommen und von solchen verurteilt. Der Medienwissenschaftler Otfried Jarren äußerte seine Kritik unter anderem im Deutschlandfunk. „Seit Wochen treten die gleichen Expertinnen und Politikerinnen auf, die als >Krisenmanager< dargestellt würden. Dabei werde nicht gefragt, wer welche Expertise habe und wer in welcher Rolle auftrete. Außerdem gebe es keine Debatte der Expert*innen, sondern nur einzelne Statements.«

Das Spiel mit den Zahlen

 Mir Zahlen kann man viel machen. Vor allem sehr gut Ängste wecken.

Beispiel 1: Infizierte. Die Anzahl der Infizierten steigt und steigt, bald wird unser Gesundheitssystem kollabieren – dass die Anzahl an Gesundeten auch steigt und steigt und dass es keinen Grund für diese Annahme gibt – wird nicht verraten.

Beispiel 2: Todesfälle. Die USA haben die höchste Anzahl an Todesfällen weltweit! Oh Gott! Am 18. Mai berichtet die Tagesschau und zeigt Bilder von Menschen: »Sie alle sind an COVID-19 gestorben. Mit mehr als 1oo.ooo Toten beklagen die USA die meisten Opfer weltweit.«

Nun wissen wir, dass ein erheblicher Anteil dieser armen Menschen nicht an COVID-19, sondern an den COVID-19 Maßnahmen gestorben ist.

Nun ist die USA auch das drittgrößte Land weltweit. Insofern wäre es vielleicht eher angebracht, die Anzahl an Todesfällen pro 100.000 Einwohner zu betrachten? Die ist relativ niedrig – sehr weit unter der Zahl von Spanien oder Italien. Sollte man das nicht mal erwähnen?

Außerdem könnte ein guter Journalist auch darauf hinweisen, dass die »Anzahl an Toten« kein absoluter Wert ist, alleine schon, weil in jedem Land anders gezählt wird.

Das Land mit der höchsten Anzahl an Todesfällen weltweit – pro 1oo.ooo Einwohner – ist: Belgien. Die Zahlen sind sehr viel höher als in Spanien oder Italien. War die Situation dort so dramatisch? Nein. Wie schon besprochen, haben wir hier ein Problem mit der Zählweise. Wenn so etwas nicht von den Medien transportiert wird, kommt man schnell zu falschen Einschätzungen von Zahlen.

Diffamierung und Diskreditierung

Bei kritischen Stimmen wird sofort eine Aktion gestartet, diese durch Diffamierung mundtot zu machen. Der Lungenfacharzt Dr. Wolfgang Wodarg war der Erste, der seine Stimme erhob. Daraufhin startete eine Diffamierungskampagne sondergleichen.

Kaum waren unsere ersten YouTube-Videos raus (die vor dem Schaden durch die unverhältnismäßigen Maßnahmen warnten und darauf hinwiesen, dass in Italien noch andere Faktoren hinzukommen konnten, wie zum Beispiel die hohe Luftverschmutzung), gab es einen »Fakten-Check«. Unter der Headline »Warum Sucharit Bhakdis Zahlen falsch sind« wurde ganz schnell ein Bericht in die ZDF Mediathek eingestellt. Hier geht ein Herr Nils Metzger der Sache angeblich auf den Grund: »Biologieprofessor spielt Corona- Gefahr herunter.« Ein sehr guter Einstieg, der Titel suggeriert direkt, dass es sich hier nicht um einen Mediziner handelt, der unzählige Patienten gesehen hat und Facharzt für Infektionsepidemiologie ist, sondern um einen Biologen. Dann irgendwann der Klassiker. Es werden einem Dinge in den Mund gelegt, die man nie gesagt hat, um einen damit zu diskreditieren. Metzger: „Den Faktor Luftverschmutzung als alleinigen Auslöser der Krise zu  präsentieren, wie es Sucharit Bhakdi in seinem Video macht, ist unwissenschaftlich.“ Selbstverständlich ist an keiner Stelle behauptet worden, dass die hohen Opferzahlen allein darauf beruhen, denn das wäre tatsächlich unwissenschaftlich. Diese Behauptung ist eine glatte Lüge. Aber die klassischen ZDF/ARD- Gläubigen werden sich kaum die Muhe machen, das zu  überprüfen. Leider denken noch sehr viele Menschen, dass die Dinge stimmen müssen, wenn sie von den öffentlich-rechtlichen verbreitet werden. Das ist leider nicht so.

Meinungszensur

    Artikel 5 des Grundgesetzes: »Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild zu äußern und zu verbreiten (…) Eine Zensur findet nicht statt.«

Kritische Meinungen finden weder in der öffentlichen Presse noch bei den öffentlich-rechtlichen Sendern einen Platz. Es bleibt nur der Weg, auf die sozialen Medien auszuweichen, um die Menschen aufzuklären, insbesondere auf YouTube. Doch auch hier gilt die Meinungsfreiheit nicht mehr. Es gibt so einige Videos, die ungestraft Lügen, Hass und Hetze enthalten, bei denen YouTube offensichtlich kein Problem sieht, Ein Interview mit dem österreichischen Fernsehsender Servus- TV zum Thema Corona wird hingegen gelöscht. Aus welchen Gründen, wird nicht verraten. So geschieht es mit vielen Videos, die sich kritisch mit dem Thema beschäftigen. Susan Wojcicki, CEO von Youtube, sagte in einem Interview: „Alles, was gegen die Empfehlungen der WHO verstößt, würde einen Verstoß gegen unsere Richtlinien darstellen. Daher ist das Entfernen ein weiterer wirklich wichtiger Teil unserer Richtlinien.“

Aha. Die WHO, die für die Schweinegrippe-Fake-Pandemie 2009 verantwortlich war? Die WHO, die die COVID-19-Mortalitat bekanntermaßen um ein Vielfaches zu hoch eingeschätzt hat und mit dieser und anderen Fehlmeldungen die Welt in die Krise getrieben hat? Diese WHO gibt den Maßstab vor, was man sagen darf?

Auch WhatsApp reagiert: Die Weiterleiten-Funktion wird eingeschränkt. Warum: weil in der Corona-Krise die Ausbreitung von Fake News eingedämmt werden soll. Nun, wer bestimmt denn aber, was Fake News sind? Haben wir nicht ein Problem, wenn unsere Regierung selbst Fake News verbreitet? … Wir erinnern uns: Am 14. März warnt das Gesundheitsministerium über Twitter:

»Achtung Fake News! Es wird behauptet, die Bundesregierung würde bald massive weitere Einschränkungen des öffentlichen Lebens ankündigen. Das stimmt NICHT!«

Zwei Tage später wurden massive weitere Einschränkungen des öffentlichen Lebens angekündigt.

Apropos Fake News

   Für die »Fake News« gilt in Deutschland inzwischen eine neue Definition:

Fake News = alles, was die Bundesregierung gerade nicht hören möchte.

Auch für »Verschwörungstheoretiker«, ein Wort, dass in Corona-Zeiten inflationär wird.

Verschwörungstheoretiker = jemand, der etwas behauptet, was der Bundesregierung gerade nicht passt.

Nach diesen Definitionen wird von den Medien entsprechend berichtet. Nehmen wir ein Beispiel:

Ende Januar äußert sich Bundesgesundheitsminister Jens Spahn zum ersten Corona-Virus-Infizierten Deutschlands: »Es sei weniger das Virus, das ihn beunruhige, als die Vielzahl an Fake News und Verschwörungstheorien, die dazu im Umlauf seien

Es würde glatt verbreitet werden, dass das Virus gefährlich sei!

Die Öffentlich-Rechtlichen setzen alles dran, diese Auffassung in der Wahrnehmung der Bevölkerung zu transportieren. Das BR-Fernsehen bringt beispielsweise einen Bericht »Wie ein Virus alle Vernunft zerstört«. Text: Das Corona-Virus hat Deutschland erreicht. Bisher verläuft die Krankheit bei den Infizierten harmlos. Bei Verschwörungstheoretikern und Populisten steigt die Fieberkurve hingegen steil an.

Message: Das Virus ist gar nicht so gefährlich!

Dann, einige Wochen später: Die Regierung ändert ihren Kurs, die Medien auch.

Jetzt heißt es: Vermeintlich seriöse Wissenschaftler, die die zur Eindämmung des Virus beschlossenen Maßnahmen für falsch und übertrieben halten, wurden glatt behaupten, das neuartige Corona-Virus SARS CoV-2 sei gar nicht so gefährlich!

Offiziell heißt es, man hätte sich der „veränderten Datenlage“ angepasst. Das stimmt nicht, ganz im Gegenteil. Tatsächlich haben sich Politiker und Medien wie die Fahne mit dem Wind gedreht. Die Datenlage wurde dabei leider völlig ignoriert.

Aber für Panikmache in Corona-Zeiten ist alles erlaubt. Der US-Medienkanal CBS fliegt allerdings auf, als sie Bilder aus Italien als Schreckensbilder von New York verkaufen wollen.

Der englische Professor John Oxford, einer der weltweit bekanntesten Virologen, sagte zur Corona-Krise:

Persönlich würde ich sagen, dass der beste Rat dann besteht, weniger Zeit mit Fernsehnachrichten zu verbringen, diese sind „sensationell“, aber nicht sehr gut. Persönlich sehe ich diesen Covid-Ausbruch als eine Art schwere Influenza-Epidemie im Winter an.

Wir leiden unter einer Medien-Epidemie!

 Der deutsche Gutbürger und das Versagen der Politik

 „Es ist leichter, eine Lüge zu glauben, die man tausendmal hört, als die Wahrheit, die man nur einmal hört.“ (Abraham Lincoln)

 Eine Spaltung im Land harren wir schon einmal – zu Zeiten der Flüchtlingsfrage. Die Meinungen dazu gingen weit auseinander. Da war die Rede von Wutmenschen und Gutbürgern.

Dieses Mal ist es sehr viel schlimmer. Freundschaften zerbrechen. Menschen stehen sich unversöhnlich gegenüber. Reden übereinander, gegeneinander – aber nicht miteinander. Die einen treibt die Sorge um die Kollateralschäden. die anderen sehen sich als Verfechter der Rechte der Alten, die der Wirtschaft geopfert werden sollen.

Ein Kommentar aus einem Lokalblatt zu der Ansprache der Bundeskanzlerin und der Entscheidung zur Verlängerung des Lockdowns:

„Ich war sehr erleichtert. Erleichtert darüber, dass wir anscheinend alles richtig gemacht haben mit unserem Abstandhalten, unserem Verzicht, Freunde zu treffen, die Familie zu besuchen und überhaupt. Ich war sehr erleichtert, dass wir das auch in Zukunft so beibehalten werden.“  Leider keine Einzelmeinung.

Der Medien-Epidemie sind sehr viele zum Opfer gefallen.

Der Psychologe und Risikoforscher Prof. Gerd Gigerenzer erklärte dazu in einem Interview:

Es ist leicht, in uns Angst vor Schockrisiken auszulösen – also vor Situationen, in denen plötzlich viele Menschen in einem kurzen Zeitraum ums Leben kommen. Das neue Corona-Virus könnte ein derartiges Schockrisiko sein, genauso wie Flugzeugabstürze, Terroranschläge oder andere Pandemien. Wenn dagegen Menschen verteilt über das Jahr sterben, macht uns das kaum Angst, selbst wenn deutlich mehr Tote zu beklagen sind.

In der Tat. Wir schauen, ganz ohne dass irgendwelche Maßnahmen irgendetwas bewirkt hatten, am Ende der Epidemie auf weit, weit weniger als 10.000 sogenannte »Corona-Tote«.

In Deutschland sterben jedes Jahr ungefähr 950.000 Menschen.

Davon 350.000, also mehr als ein Drittel, an Herz- Kreislauf-Erkrankungen, 200.000 an Krebs.

Von diesen fast 600.000 Toten würden sich sehr, sehr, sehr viele vermeiden lassen. Wenn unsere Bundesregierung mal was Sinnvolles tun wurde. Zum Beispiel Aufklärung betreiben – schon in den Schulen, aber auch für die gesamte Bevölkerung: wie wichtig Bewegung ist und gesunde Ernährung, wie gefährlich Übergewicht ist, wie gefährlich Zigaretten sind etc. etc. etc. Wir hätten Tausende Tote jedes Jahr weniger. Auch weniger Tote an Atemwegsinfektionen, bei denen ein kleines Virus vielleicht ein Fass zum Überlaufen bringt, weil die Fässer dann einfach gar nicht so voll wären. Das gilt nicht nur für die verschiedenen Corona-Viren, das gilt auch für alle möglichen anderen Viren (Adenoviren, Influenza-Viren, Parainfluenza-Viren etc…) die das schon immer taten und auch in Zukunft tun werden.

Warum haben unsere Politiker versagt?

 Ein Kollege meinte, als er die Dinge verstanden hatte: „Das kann doch nicht sein, es würde entweder bedeuten, dass unsere Regierung und ihre Berater total dumm oder inkompetent sind – oder dass, falls  sie nicht dumm sind, eine Absicht dahinterstecken MUSS. Wie sonst kann man das alles erklären?“

Nun, einer der letzten Politiker, die noch Format hatten, Helmut Schmidt, sagte mal: „Die Dummheit von Regierungen sollte niemals unterschätzt werden.“  Sicher, er hatte recht. Aber SO dumm? Wirklich? Das kann man und mag man auch nicht glauben. Dann würde nur das Zweite bleiben. Und da wundern sich die Politiker, dass mit einmal »Verschwörungstheorien«  wie Pilze aus dem Boden schießen.

Warum hat unsere Regierung andere Meinungen ignoriert und Entscheidungen ohne Grundlage völlig willkürlich getroffen?  Warum hat unsere Regierung nicht im Sinne des Wohls des deutschen Volkes gehandelt?

Laut Prof. Johan Giesecke wollten die Politiker die Pandemie nutzen, um sich zu profilieren, und waren dafür durchaus bereit, Maßnahmen umzusetzen, die wissenschaftlich nicht begründet waren.

Politiker wollen Handlungsfähigkeit, Entscheidungskraft und vor allem Stärke demonstrieren. Mein bestes Beispiel dafür ist, dass in asiatischen Ländern Gehsteige mit Chlorin besprüht werden. Das ist völlig nutzlos, aber es zeigt, dass die Behörden und der Staat etwas tun, und das ist für Politiker sehr wichtig.“

Hinweise darauf, dass das stimmen könnte, bekommen wir aus Österreich:

Die österreichische Regierung hat bei ihrem Krisenmanagement in der Corona-Krise nicht auf die Expertise der eigenen Wissenschaftler und Beamten vertraut. Aus einem Gesprächsprotokoll ging hervor, dass Bundeskanzler Sebastian Kurz bei der Umsetzung der rigiden Maßnahmen auf Angst statt auf Aufklärung setzte, um der Bevölkerung wirtschaftliche und soziale Zumutungen verkaufen zu können.

Könnte es sein, dass es in Deutschland ähnlich war…?

Verbreitung von Angst und Schrecken über die Medien, um die Bevölkerung glauben zu lassen, dass unsere Regierung mit ihrem völlig irrationalen unverhältnismäßigen Aktivismus richtig gehandelt hat?

Warum kam eigentlich so wenig Kritik aus der Wirtschaft am Kurs der Regierung?

    Der Börsenprofi Dirk Müller erklärte in einem YouTube-Video sehr schön, warum für viele in der Wirtschaft die Pandemie ein Segen war. Kurz (weil immer die gleiche Geschichte): Die Großen gewinnen, die Kleinen verlieren. Konzerne werden am Ende gerettet, aber viele kleine, mittlere Unternehmen und Selbstständige werden ruiniert. Finanzprofessor Stefan Homburg nannte es „das größte Umverteilungsprogramm in Friedenszeiten“. Verlieren würde der Steuerzahler.

Warum kam eigentlich so wenig Kritik aus den Reihen der Wissenschaftler?

   Man sollte nicht naiv sein, die Wissenschaft ist genauso korrupt wie die Politik. Die EU stellt zehn Millionen Euro für die Erforschung des neuen Corona-Virus bereit. Jeder, der an diesem Virus forschen möchte, darf sich um die Gelder bewerben. So werden wir bald sehr viele nutzlose Informationen über SARS CoV-2 haben. Großartig: Auch für die Entwicklung des vermeintlich die Welt errettenden Impfstoffs werden diese Forschungsarbeiten ihren höchst verdienstvollen Beitrag leisten.

Und wenn die nächste Pandemie ausgerufen wird, stehen die berühmten Forscher Gewehr bei Fuß, um uns wieder zu helfen.

Da ist es nicht unbedingt hilfreich, auf die relativ geringe Gefährlichkeit des Virus hinzuweisen.

Fazit

    Es ist die Pflicht der Regierung, dem Wohle des deutschen Volkes zu dienen.

Es ist die Pflicht der Opposition, die Regierung zu kontrollieren und an ihre Aufgabe zu erinnern.

Es ist die Pflicht der Presse, durch kritische Berichterstattung die Öffentlichkeit sorgfältig zu informieren und die Wahrheit und Menschenwürde zu achten.

Es ist die Pflicht der »Wissenden« (in diesem Fall der Ärzte und Wissenschaftler), ihre Stimme zu erheben und evidenzbasierte Entscheidungen einzufordern.

Jeder, der nicht seiner Pflicht nachgekommen ist, trägt eine Mitschuld an den Kollateralschäden der Corona-Krise 2020.

Quo vadis?

You can  fool all the people some of the time, and some of the people all the time, but you cannot fool all the people all the time. (Abraham Lincoln)

  Wie schon an anderer Stelle festgestellt, haben die zuständigen Behörden, unsere Politiker und ihre Berater bei sämtlichen Infektionsgeschehnissen der letzten Jahrzehnte eine wahrlich unrühmliche Rolle gespielt, angefangen bei BSE, Schweinegrippe, EHEC bis hin zu COVID-19. Aus Fehlern wurde an keiner Stelle gelernt. Das lässt die Hoffnung schwinden, dass es in Zukunft anders sein wird. Ganz im Gegenteil. Während wir bei der Schweinegrippe »nur« Steuergelder sinnlos an die Pharmaindustrie umverteilt haben, wurden dieses Mal Existenzen vernichtet, das Grundgesetz mit Füßen getreten, der Bevölkerung die Grundrechte praktisch entzogen. Grundrecht auf Meinungsfreiheit, Bewegungsfreiheit. auf Freizügigkeit, auf Versammlungsfreiheit, auf Religionsfreiheit, auf die Berufsfreiheit, auf Eigentum und vieles mehr. In der Verfassung verankert ist der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit: Ein staatlicher

Eingriff in die Grundrechte muss geeignet sein, das angestrebte Ziel zu erreichen.

Das war nie der Fall. Und das war schlecht.

Es ist knapp 90 Jahre her, dass der kritische, freie Journalismus abgeschafft wurde und die Medien zum verlängerten Arm des Staates wurden.

Es ist knapp 90 Jahre her, dass die Meinungsfreiheit abgeschafft wurde und die Volksmeinung gleichgeschaltet wurde.

Es ist knapp 90 Jahre her, dass es eine mediengesteuerte Massenhysterie gab.

Wenn wir aus den dunkelsten Zeiten unserer Geschichte eins gelernt haben sollten, dann doch dieses: Wir dürfen nie wieder gleichgültig sein und wegschauen. Schon gar nicht, wenn unsere Regierung die demokratischen Grundrechte aussetzt. Dieses Mal stand nur ein gewöhnliches Virus vor der Tür, und was haben wir erlebt:

  • medial geschürte Massenhysterie
  • Willkür der politischen Entscheidungen
  • massive Einschränkung der Grundrechte
  • Zensur der Meinungsfreiheit
  • Gleichschaltung der Medien
  • Diffamierung anders Denkender
  • Denunziantentum

Wer sich da nicht an eine Diktatur erinnert fühlt, hat im Geschichtsunterricht geschlafen. Es bleiben Bauchschmerzen, es bleiben ein Unbehagen und eine tiefe Beunruhigung. Auch weil es so schnell ging, auch weil so viele durchaus intelligente Menschen in so kurzer Zeit zu Lemmingen geworden sind.

Der renommierte Virologe Pablo Goldschmidt sagte: »Wir sind alle eingesperrt. In Nizza gibt es Drohnen, die den Menschen von der Luft aus Bußgelder aufbrummen. Wie weit ist es mit dieser Überwachung gekommen? Man muss jetzt Hannah Arendt lesen und sehr genau die damaligen Ursprünge des Totalitarismus anschauen.« Er hält fest: »Wenn man der Bevölkerung Angst macht, kann man alles mit ihr machen.«

   Offensichtlich hat er recht. Klar ist: Es gäbe viel aufzuarbeiten. Wir sollten alle darauf bestehen, dass es auch getan wird. Die Corona-Viren haben sich für diese Saison zurückgezogen, das Thema verschwindet aus den Schlagzeilen und der Öffentlichkeit – und bald auch aus den Köpfen. Wenn wir, das Volk, nicht einfordern, dass die Verfehlungen der Corona-Politik in allen Bereichen thematisiert werden, wird von unseren Machthabern ein Mantel der Verschleierung darübergelegt werden.

Irgendeine neue Bedrohung kann immer wieder vor der Tür stehen. Das einzig positive an dieser Krise ist, dass sehr viele Menschen in der Bevölkerung inzwischen aufgewacht sind.     Sehr viele Menschen haben realisiert, dass öffentlich-rechtliche Medien und Politiker gemeinsam agieren und sich auch in unguten Sachen gegenseitig unterstützen. Man kann nur hoffen, dass in Zukunft mahnende Stimmen der Vernunft lauter sind und nicht noch einmal im Säbelrasseln der zuständigen Politiker untergehen.

Rückumschlag des Buches Detail

 



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