Schwuchtelbinde

Liebe Freunde,

war das eine Aufregung um ein kleines Stückchen Stoff! Dabei weiß doch jede Frau im gebärfähigen Alter die Vorteile von Damenbinden zu Zeiten ihrer Regelblutung zu schätzen. Und nun gibt es wie allgemein bekannt einen Personenkreis, der zwar mit biologischen Merkmalen von Männlichkeit zur Welt kam, sich aber gleichwohl als Frau definiert und demzufolge Damenkonfektionen bevorzugt. Und warum sollten diese Leute nicht auch Binden tragen? Ganz einfach zu ihrer Bestätigung ihrer selbstgewählten geschlechtlichen Identität? Von mir aus auch in Regenbogenfarben, weil die so schön bunt sind? Wozu also die Empörung über so eine Bagatelle? 

Regenbogenbinde als Slipeinlage

Nun ist es allerdings so, daß diese üblicherweise im Schritt getragenen Binden beim genannten Personenkreis zwar identitätsstiftend sind, den eigentlichen hygienischen Gebrauchszweck aber verfehlen. Ganz einfach deswegen,  weil diese Menschen  meistens schlichtweg unfähig sind zur echten Menstruation. Zudem ist die im Slip getragene Regenbogenbinde den Augen eines möglicherweise interessierten Publikums verborgen. Identitätsstiftende Attribute und Abzeichen erfüllen ihren Sinn aber nur dann glaubhaft und wirkungsvoll, wenn sie sichtbar sind. So ist es durchaus zweckmäßig, daß diese Binde nicht nur in der Bikinizone, sondern als hübsches Accessoire am Arm oder Bein oder sonst wo zweckmäßigerweise zur Schau gestellt wird. Die übermittelte Botschaft  ist klar: „Schaut her, ich hab meine Tage! Nehmt Rücksicht!“

Apropos Tage: Tages des Zorns erschütterten diese Republik, als „Die Mannschaft“ letztens zum Kickern gegen die ungarische Nationalelf antrat. Hatte doch deren Ministerpräsident frech verkündet: „Von mir aus können es die Männer mit bestimmten sexuellen Präferenzen  miteinander zu zweit oder zu mehreren praktizieren, aber sie sollen die Finger von unseren Kindern lassen!“  Oha, da hatte er aber die Rechnung ohne unsere bunte  grün-schwarz-rote-magenta-farbige  Parteienlandschaft gemacht. Selbst ein gescheiterter weiß-blauer Möchtegern-Kanzlerkandidat protestierte lauthals. Denn ob in Budapest oder in der Puzta: Auch dort soll der minderjährige Nachwuchs frühzeitig kapieren, daß es völlig ok und total normal ist, wenn etwa Papi sein Pippimännchen bei Onkel Otto in den P….  . Einer Ansicht, der man sich vorbehaltlos anschließen sollte. Denn wer will sich schon als homophob, transphob oder gar als Hetzer outen?  

Disclaimer: Die Begriffsbildung „Schwuchtelbinde“ stammt nicht von mir; ich habe sie lediglich zum Anlaß genommen für den vorstehenden Text. Statt der volkstümlichen Vokabel „Schwuchtel“  ist heute „Transfrau“ der politisch korrektere Begriff. Allerdings hat sich „Transfrauenbinde“ noch nicht im Sprachgebrauch eingebürgert.  Indessen hat die Politik das Problem menstruierender Männer endlich erkannt und in dankenswerter Weise aufgegriffen: https://www.bild.de/politik/inland/politik/menstruierende-maenner-ungewoehnlicher-antrag-der-spd-in-sachsen-76982288.bild.html

Dieses Land verändert sich und das ist gut so! 

PS: Die letzten fünf Sätze sind keine  Satire!


One Comment on “Schwuchtelbinde”

  1. David sagt:

    Die letzten 5 Sätze – ich nehme an, damit ist das gemeint, was hinter „Disclaimer“ aufgeführt ist. Der Rest ist ja eher ein Trauerspiel, wenn man sieht, welchen Verirrungen die politkorrekte Linie unterliegt – kann man ja machen. Nur das dann auch zum Vorbild und zum erstrebenswerten Leben hochzustilisieren, tja, das ist Paranoia, Massenwahn, wahnhafter Irrsinn.

    Ich gehe jede Wette ein, daß sie (also die, die „es“ betrifft) es erstens nicht schaffen werden, die Natur „umzubiegen“. Und zweitens dürfte eines Tages hierfür schlichtweg das zur Verfügung stehende Geld Dritter (a.k.a. „Steuerzahler“) ausgehen – dann beerdigt sich das von alleine.

    Ein ganz kleines Fünkchen Hoffnung habe ich aber noch, daß sich die „Normalität“ und die „Rationalität“ durchsetzt (ja ich weiß, das sind ganz schlimme Begriffe, alte weiße Männer kapieren’s halt nie…)…

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