Vergessene Spenden

Stänkernde Sozis haben gelegentlich doch etwas Gutes. So ätzte ein gewisser Martin Hase (Name geändert) vor einige Tagen auf Facebook, ob ich denn überhaupt noch andere Spenden außer den 400€ für die Erdbebenopfer in der Türkei und in Syrien gegeben hätte. Doch, hatte ich! Die Aufzählung findet sich hier und war leider unvollständig, wie mir allerdings erst später auffiel.SpendeFacebook

Ich hatte nämlich nur die aufgezählt, für die ich in 2021 deutschsprachige Bescheinigungen für den Fiskus erhalten hatte. Und da fehlte ausgerechnet jemand, der mir besonders am Herzen liegt:  Der kongolesische Arzt Dr. Denis Mukwege, Träger des Friedensnobelpreises. Über achtundsechzigtausend schwerverletzte Frauen und Mädchen, Opfer brutalster Vergewaltigungen, hat er buchstäblich wieder zusammengeflickt.    Gerade am morgigen Weltfrauentag sollten wir daran denken, daß es auch heute noch Frauen und Mädchen auf dieser Welt gibt die ganz andere Probleme haben als Gender Pay GAP, Geschlechterquoten oder Gendersternchen.   Denis Mukwege nahm seinen 66. Geburtstag zum Anlass für eine besonderen Spendenaufruf, dem ich gerne folgte. Ein nettes Dankeschön bekam ich als Belohnung für 66$.MukwegeDanke

https://panzifoundation.org/de/

Und weil es ein gutes Gefühl ist zu helfen folgte die nächste Tranche zum Jahresende.PanziDank1

PanziDank

Ein lieber Dank an Martin Hase. Denn in meiner Aufstellung für den Fiskus hatte ich diese Spende schon vergessen. Jetzt konnte ich das nachtragen. Zur Nachahmung empfohlen!


One Comment on “Vergessene Spenden”

  1. […] Hierzulande orientiert sich die Aufmerksamkeit eher auf die inländische Betrachtung: Cat-Calling, equal pay gap, unterproportionale Vertretung von Frauen in Führungspositionen, Gendersternchen  usw. Ohne hier den ganzen Gleichstellungsbeauftragten und feministischen Interessenvertreter:innen zu nahe treten zu wollen: Verglichen mit dem, was Frauen in anderen Weltregionen immer noch erdulden und erleiden sind wir hier eher mit Luxusproblemen beschäftigt. Über afrikanische Mütter habe ich bei früherer Gelegenheit geschrieben; das Gesagte ist immer noch aktuell: https://briefe-von-bernd.blog/2017/05/14/afrikanische-mutter/ Auch das Werk von Dr. Denis Mukwege habe ich mehrfach berichtet und für Unterstützung geworben: https://panzifoundation.org/dr-denis-mukwege/   und hier: https://briefe-von-bernd.blog/2023/03/07/vergessene-spenden/ […]

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