Die geistigen Grundlagen des grünen Rassismus

Forscht man nach den Ursachen des besonders bei den Grünen, gelegentlich auch bei der SPD grassierenden Rassismus gegen die hier aufgewachsene, einheimische Bevölkerung, also jene Gruppe, für die einst Cem Özdemir den Begriff „Biodeutsche“ geprägt hat, dann landet man früher oder später bei der jüngeren Geschichte. Gilt doch der gesetzte Narrativ, dass die monströsen Verbrechen des NS-Staates wie der Holocaust, die mörderische Verfolgung der Sinti und Roma und der Rassekrieg gegen die slawischen Völker Osteuropas einem gemeinschaftlichen, bösartigen Willen der Deutschen in ihrer Gesamtheit entsprungen sind. Reuige Kollektivschuldbekenntnisse ändern nichts an der Vorstellung, dass die „Biodeutschen“, von ganz wenigen einstigen Widerstandskämpfern abgesehen, durch die Bank weg genuin bösartig veranlagt sind.

Daraus folgern die Anhänger dieser Theorie weiter, dass eine Welt ohne Deutsche, zumindest ohne die „Biodeutschen“ nur eine Bessere sein kann. Eine derartige auf Abstammung beruhende, normierte und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit nennt man gemeinhin Rassismus. In diesem Fall ist es ein grüner Rassismus mit kräftigen, roten Einsprengseln. Die politischen Aktivitäten der grünen Funktionäre, die gegen die vitalen Interessen „der schon länger hier Lebenden“ (Merkel) gerichtet sind, haben damit ein Motiv.  Auschwitz als Dreh- und Angelpunkt deutscher Geschichte, als Gründungsmythos der BRD, so hatte es der Grünen-Politiker Joschka Fischer, Außenminister und Vizekanzler, propagiert. „Deutschland muss von außen eingehegt werden und von innen durch Zustrom heterogenisiert, quasi verdünnt werden“. so lautete die Quintessenz einer Rezensentin seines 1993 erschienen Buches. Und genau das bewerkstelligen die Grünen mit ihrer ohne Rücksicht auf Verluste exekutierten Zuwanderungspolitik.

Die Kollektivschuldthese setzt voraus, dass Planung und Durchführung der NS-Verbrechen, insbesondere die Ermordung der europäischen Juden von der ganz überwiegenden Mehrheit der Deutschen ganz bewusst aufgenommen und willentlich mitgetragen wurde. Dazu hätte es nichts weiter als der Lektüre von Hitlers Frühwerk „Mein Kampf“ bedurft. So die allgemeine Lesart.

Stimmt das?

Inzwischen ist Hitlers Werk aus den frühen Zwanzigerjahren frei zugänglich. Jeder, der sich durch dieses Machwerk durchquält kann es bestätigen: Es stimmt nicht. Zwar strotzt dieses Werk nur so vor Antisemitismus, aber der Völkermord an den europäischen Juden wird dort nicht angekündigt.  Wenn dem so gewesen wäre: Die Welt wäre kaum zur Olympiade 1936 nach Berlin gereist um sich von dem NS-Regime beherbergen zu lassen.

Noch im Jahre 1940 wurde der sogenannte Madagaskarplan vom NS-Regime ernsthaft geprüft. Alle europäischen Juden sollten in das entlegene Madagaskar verbracht werden. Die Wannseekonferenz Anfang 1942 stellte die Weichen anders: Nun begannen die Transporte nach Osten. Zu jener Zeit lebten noch etwa 250.000 Juden in Deutschland. Nur die Hälfte sollte den Krieg überleben.

 Aber wusste die deutsche Bevölkerung, welches Schicksal die Deportierten erwartete? Vergegenwärtigen wir uns, über welche Informationsquellen die damalige Bevölkerung verfügte: Zeitungen, Rundfunksendungen, die Wochenschau in den Kinos, Flugblätter und Gerüchte.  Bis auf einzelne Gerüchte wurde nirgends der Völkermord an den Juden erwähnt. Die alliierten Propaganda-Flugblätter prangerten zwar die Euthanasie an und verbreiteten die berühmten Predigten des Bischofs von Münster, von dem beklagenswerten Schicksal der Juden in den Konzentrationslagern erfuhr die Bevölkerung nichts aus den Flugblättern. Auch die von der BBC ausgesendeten deutschsprachigen Beiträge enthielten keinen Hinweis. Auch Thomas Manns berühmte Ansprachen: „Deutsche Hörer“ verschwiegen den millionenfachen Judenmord.

Nach 1990 erschienen einige Werke von Historikern, die nachzuweisen versuchten, dass dessen ungeachtet sich die Bevölkerung vollständig über das Schicksaal der Juden im Klaren gewesen wäre und dies auch gutgeheißen hätte. Diese These hält der Nachprüfung nicht statt.

Noch Ende 1943 ging der „Reichsführer SS“ Heinrich Himmler in seinen Posener Reden vor hohen Offizieren davon aus, dass der Völkermord für immer ein Staatsgeheimnis bleiben würde. Wörtlich: … „Es soll zwischen uns ausgesprochen sein und trotzdem werden wir nicht in der Öffentlichkeit darüber reden ….  Und ist ein niemals genanntes und niemals zu nennendes Ruhmesblatt… trotzdem werden wir in der Öffentlichkeit nie darüber reden …“.  Klarer kann die Aufforderung zur absoluten Geheimhaltung nicht formuliert werden.  Und offenbar geht Himmler zu dem Zeitpunkt davon aus, dass diese Geheimhaltung funktioniert hat und weiter funktionieren wird.  Himmler war über die Befindlichkeit der Bevölkerung gut informiert: Nachzulesen im Band 62 des Bundesarchivs: „Die Juden in den geheimen NS-Stimmungsberichten“, insgesamt über viertausend Dokumente, die Himmler vorgelegt wurden. Erwähnenswert in dem Zusammenhang ist der in den letzten Kriegsjahren gedrehte, nicht vollendete NS-Propagandafilm „Theresienstadt“ Der Untertitel „Der Führer schenkt den Juden eine Stadt“ sagt bereits, dass es sich um ein Propagandawerk zur Vertuschung dessen handelte, was die Juden nach der Deportation wirklich erwartete.

Fazit: Der grüne Rassismus gegen die angestammte deutsche Bevölkerung entbehrt seiner historischen Fundierung. So, wie man weder Russen, Chinesen oder Kambodschaner in ihrer jeweiligen Gesamtheit für die millionenfachen Massenmorde Stalins, Maos oder Pol Pots und ihrer Helfershelfer verantwortlich machen kann, so wenig sind die Deutschen des 21. Jahrhunderts schuldig an den Verbrechen Hitlers, Eichmanns und ihrer Henkersknechte.     

Weiterführendes: https://briefe-von-bernd.blog/2012/05/15/unsere-vater-und-grosvater-alles-morder-und-mitwisser-diffamierung-im-schulunterricht/  



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