Der wahre Grund für Ausgangssperren

Über die Absurditäten der Lock-Down-Sondergesetze, Verordnungen und Vorschriften könnte man inzwischen ganze Bücher schreiben. Aber ein Thema sollten wir näher betrachten: Die nächtlichen Ausgangssperren und Alkoholverbote. Wie wir wissen, sind gerade  Hochbetagte,  insbesondere die Bewohner von Alten- und Pflegeheimen durch den Virus gefährdet. Nicht gerade das Publikum, das um Mitternacht auf Straßen und Plätzen herumlungert und sich dabei zudröhnt. Zudem wissen wir inzwischen, daß die Ansteckungsgefahr im Freien beim Einhalten einfachster Regeln verschwindend gering ist. Selbst die Großdemonstrationen von sogenannten Corona-Leugnern, FFF-Kids oder BLM-Aktivisten führten zu keinen Masseninfektionen.  Die wiederholten Veröffentlichungen, Studien und Briefe an die Regierung  von der deutschen Aerosolgesellschaft zu dem Thema sind eindeutig: Draußen beträgt das Risiko einer Infektion im Vergleich zu Drinnen gerade mal ein Tausendstel. Diese an sich ermutigende Botschaft wird von der Politik einfach nicht zur Kenntnis genommen, schlichtweg ignoriert. Warum bekommt die Republik trotzdem den nächtlichen Hausarrest verordnet?

Der Grund liegt auf der Hand: Im letzten Jahr gab es die bürgerkriegsähnlichen Ausschreitungen der sogenannten „Partyszene“ in Stuttgart, aber auch in anderen Städten. Stets das gleiche Muster: Ein randalierender, enthemmter Mob jagt die überforderte Polizei, schlägt alles kurz und klein und hinterlässt eine Spur der Verwüstung. Ein bestimmtes Klientel ist dabei besonders auffällig. – Es versteht sich von selbst, daß die Regierung im Wahljahr 2021 solche Bilder vermeiden möchte. Denn es gab noch einen weiteren Effekt: Eine große Sympathiewelle in der Bevölkerung für die geprügelte Polizei. Denn es sind ja gerade diese jungen Beamten, welche ihren Kopf hinhalten müssen und die Schläge einstecken.   Regierung und regierungstreue Medien konterten  auf ihre Weise:  Nämlich mit einer infamen Diffamierungswelle gegen unsere Ordnungshüter: Innerhalb der Bediensteten  wurden zuhauf sogenannte „Rechte Netzwerke“ identifiziert; zudem  wurde die ganze Polizei insgesamt unter den Verdacht des „strukturellen Rassismus“ gestellt. Einschlägige Organisationen wurden mit „Studien“ zu dem Thema beauftragt  und lieferten zumeist die von der Politik gewünschten Ergebnisse. Es kam zu Freistellungen und Entlassungen. Peinlich für die Politik: Vor den Gerichten hatten die Maßregelungen meist keinen Bestand: Beamtinnen und Beamte wurden in der Regel wieder eingestellt und durften weiter ihren Dienst tun. Denn die Vorwürfe „rechter Netzwerke“ hatten sich oftmals als Humbug erwiesen.  Aber wie heißt es so treffend: „Es bleibt immer etwas hängen“.   

Vor wenigen Tagen wurden wir wieder Zeuge der üblichen jährlichen Rituale zum Ersten Mai. Die Schwerpunkte waren auch in diesem Jahr wie üblich in Berlin und Frankfurt. Allein in der Hauptstadt waren über fünftausend Polizisten im Einsatz, zusammengezogen aus der ganzen Republik. Das entspricht der Mannschaftsstärke einer Kampfdivision im Krieg.  Das Spektakel konnte von der Politik nicht verhindert werden. Denn diese Eigenart linker Folklore, wo „Aktivisten“ auf ihre Art „die Sau raus lassen“ mit schwarzen Block, Feuerwerkskörpern, brennenden Barrikaden und Straßenschlachten hat sich als Tradition über Jahrzehnte  längst verselbständigt und wir von den Regierenden mehr oder wenig schulterzuckend hingenommen.  Natürlich gab es anschließend die üblichen Lippenbekenntnisse. Konsequenzen vor deutschen Gerichten haben diese Chaoten in der Regel nicht zu befürchten. Mit nur etwa 80 verletzten Polizisten in Berlin lag der diesjährige Event im üblichen Bereich. Es gab Jahre, da waren es einige hundert.   Entsprechend gering war die mediale Aufmerksamkeit in Presse, Funk und Fernsehen.  Eben das übliche.  Das Thema wird nur auf ganz kleiner Flamme gekocht.  Zur Bundestagswahl spielt das keine Rolle mehr.  

Etwas anders würde sich ergeben, wenn es zwischendurch wieder Chaostage und Chaosnächte geben würde, zumal wenn „die üblichen Verdächtigen“  maßgeblich daran beteiligt wären. Das gilt es zu verhindern. Corona ist ein willkommener Vorwand. Und so werden wir wohl noch bis zum Wahltag Nächtens eingesperrt bleiben.  – Das im September startende Oktoberfest wurde gestern vorsorglich  abgeblasen.

Exemplarisch für die meisten Medien: Die RP vom Montag. Die bürgerkriegsähnlichen Zustände in Berlin und Frankfurt sind nur kurz in der untersten Ecke der Zeitung erwähnt.

RP-Krawalle



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