Böhmermanns Pestrattenkinder

Regimetreue Hofnarren gab es zu jeder Zeit; sogar im Kommunismus. Tatsächlich dienten diese Lakaien der Stabilisierung autokratischer Systeme. Das Volk sollte an der richtigen Stelle lachen, bloß nicht an der falschen. Mit der Entlohnung konnten diese selbsternannten „Satiriker“ einen guten Lebensstandard führen, der deutlich über dem lag, was den übrigen Untertanen der jeweiligen Regime zum Überleben blieb.

In der heutigen Zeit brauchen die Regierenden die ihnen ergebenen Hofschranzen nicht mehr selber zu entlohnen, obgleich letztens von Rot-Grün die Diskussion über die Einrichtung einer staatlichen  Planstelle für einen Parlamentspoeten (m/w/d) angestoßen wurde. Für fürstliche Entlohnung regimetreuer Ulknudeln sorgen  vielmehr unsere GEZ-Fernsehanstalten mit ihren nahezu unbegrenzten Finanzmitteln.

Jan Böhmermann gehört nun nicht gerade zu den öffentlich-rechtlichen Bänkelsängern, denen ich meine Aufmerksamkeit widme.  Seine schmutzigen Phantasien  über „stinkende Klöten“ oder „Ziegenficker“ und ähnliche Absonderungen machen den Mann für unsereins ungenießbar.  Aber jetzt hat er ein Ding rausgehauen,  das muß ich einfach mitteilen. Vergleicht er doch deutsche Kinder mit Pestratten. Ich zitiere aus einem Beitrag der WELT: https://www.welt.de/vermischtes/article236565051/Jan-Boehmermann-Kinder-sind-schlimmer-als-Aluhut-Traeger.html

„Was die Ratten in der Zeit der Pest waren, sind Kinder zurzeit“

Was die Ratten in der Zeit der Pest waren, sind Kinder zurzeit für Covid-19: Wirtstiere. Ständig infizieren sie sich mit irgendwelchen Viren, und was machen die unverantwortlichen kleinen Halbmenschen dagegen? Nix! Setzen sich jeden Tag in eiskalte Klassenräume.“… „Und geimpft, geboostert sind die wenigsten, die kleinen Querdenker“. Kinder seien „noch schlimmer als Aluhutträger in der sächsischen Fußgängerzone, weil die handeln unverantwortlich, aber sehen dabei so niedlich aus“. …Was das deutsche Kind nicht umbringt, macht es stark“, skandiert Böhmermann mit einer Stimme, die an Adolf Hitler erinnern soll. „Und wenn das Kind an der Krankheit stirbt, dann war es nicht stark genug für Deutschland.“

Ehrlich, da bleibt selbst mir die Spucke weg. Ich denke an die übelste NAZI-Propaganda, in der die Juden mit Ungeziefer gleichgesetzt wurden. In der  Anfangsszene des NS-Propaganda-Films „Der ewige Jude“ strömen die Pestratten in die Stadt. Wer diese abscheulichen Aufnahmen gesehen hat, dem bleiben sie ewig im Gedächtnis: Die Gleichsetzung der Juden mit Ratten, welche die todbringende Seuche mitbringen. – Was anschließend die Nazis an den Juden verübten ist sattsam bekannt. Ich frage mich: Was plant Böhmermann mit unseren Kindern? Die Nazis nannten es „Sonderbehandlung“. Ich bin gespannt auf die Fortsetzung im Fernsehen.


One Comment on “Böhmermanns Pestrattenkinder”

  1. David sagt:

    Das ist so was von widerlich, bösartig und fern jeder zivilisatorischen Ansätze – und trotzdem dürfte es (fast) keinen wirklich interessieren. Die GEZ und die Dahinterstehenden machen es möglich, gedeckt und unterstützt von „der Politik“.

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