Einen an der Mütze

„Einen an der Mütze haben“ ist ein gängiger Ausdruck für jemanden, der….. na ja, Ihr wisst schon.  Manfred E. hat was an der Mütze, und zwar einen Sowjetstern. Darauf ist er auch noch mächtig stolz; quasi sein Markenzeichen. Am 21. April brachte die Lokalausgabe der RP sein großformatiges Konterfei mit einer →eindeutigen Geste. Denn das Tippen an die Schläfe  bedeutet nach allgemeiner Lesart nichts anderes als: Hier piept es. – Ich will an dieser Stelle nicht weiter auf diese Selbstbezichtigung eingehen. Denn der  Möchtegern-Bürgermeister von Ratingen fühlte sich durch mich schon  bei früherer Gelegenheit beleidigt. Ich hatte nämlich →hier darüber spekuliert, ob die schemenhaften Umrisse um den roten Stern auf seiner Mütze  möglicherweise eine Maschinenpistole sein könnte und damit eine Seelenverwandtschaft des Sternenträgers mit den RAF-Terroristen vermutet.  Manfred E. fühlte sich dadurch zwar nicht auf den Stern, sondern auf den Schlips getreten, rannte zur Polizei und erstattete Anzeige. Dabei hätte er mich durchaus direkt korrigieren  können; er kennt nämlich meine E-Mail-Adresse. Statt dessen mussten sich die ohnehin chronisch überlasteten Justizbehörden mit dem Kinderkram beschäftigten.  Der Staatsanwalt, über dessen Schreibtisch das Ganze lief, tat das einzig Vernünftige: Einstellung des Verfahrens!

Womit Manfred E. überhaupt kein Problem hatte: Daß er mit seiner Sternen-Mütze die Kopfbedeckung des Brutalo-Kommunisten Ernesto „Che“ Guevara kopiert. Ich hatte darauf in meinem ursprünglichen Blog verwiesen.  Schauen wir uns diese Figur doch etwas näher an: Che Guevara war zwar vor einem halben Jahrhundert hierzulande ein Idol der pubertären linken Jugend  und Zentralfigur eines übersteigerten Personenkults. Tatsächlich war der Kubaner aber ein ganz schlimmer Finger: Er vollstreckte eigenhändig Todesurteile. Wikipedia berichtet weiter: Unter seiner Verantwortung wurden zahlreiche Todesurteile gefällt und vollstreckt.[31] Auch war er für die Errichtung von Straf- und Arbeitslagern mitverantwortlich, in denen „Gegner der Revolution“ – zu denen auch Homosexuelle zählten –[32] interniert wurden.[33] – Soweit Wikipedia.  Was wenig bekannt ist: Zusammen mit Castro opponierte er gegen den Abzug russischer Atom-Mittelstreckenraketen während der  Kuba-Krise. Erst durch das  Nachgeben Chruschtschows wurde die Invasion Kubas durch US-Streitkräfte in buchstäblich letzter Minute abgeblasen und die gefährlichste Ost-West-Krise der Nachkriegszeit  zu guter Letzt friedlich beigelegt. Wie wir heute wissen, waren zu dem  Zeitpunkt die auf Kuba stationierten Sowjettruppen bereits mit taktischen Atomwaffen ausgerüstet. Che Guevara und Fidel Castro waren tatsächlich allen Ernstes willens, ihr eigenes  kubanische Volk in einem Atomkrieg zu opfern.

Wer noch etwas mehr über den  „Marlboro-Mann der Linken“ erfahren will, wird diesem taz-Artikel fündig: https://taz.de/!5193800/

Wie gesagt: Vor einem halben Jahrhundert war der Mann ein Idol einer pubertierenden, revolutionsromantisierenden linken Jugend. Die meisten sind inzwischen längst erwachsen geworden und gereift. Einige verharren indessen immer noch in ihrer damaligen infantilen Entwicklungsstufe.

Viele Grüße   Bernd

PS: Hier mein Text an die Staatsanwaltschaft

 Vorbemerkung: Der Anzeigeerstatter Manfred E. ist nicht irgendwer. Er ist politisch tätig und genießt einen hohen Bekanntheitsgrad  in der Öffentlichkeit. Er ist deshalb  eine Person des öffentlichen Lebens. Er ist jüngst als Bewerber zur Bürgermeisterwahl in Ratingen angetreten  und hat sich früher für die Partei „Die Linke“ als Kandidat zur Verfügung gestellt.

Ich selbst bin seit 2015 Sprecher des Stadtverbandes der AfD und seit November  Ratsherr in Ratingen. Bei der letzten Bundestagswahl trat ich als Direktkandidat für die AfD an und erzielte hinter CDU und SPD den dritten Platz bei der Anzahl der Direktstimmen.

Zur Sache: Ich wurde auf Herrn E. durch wiederholte Ausfälle gegen mich und meine Parteifreunde aufmerksam. Ich führe das unten weiter aus.

Zum Tatvorwurf: Herr E. ist mit Porträt auf der Internetseite https://www.abgeordnetenwatch.de/profile/manfred-evers seit 2012 präsent, als  er für die Partei „Die Linke“ kandidierte. Auf diesem Bild trägt er ein Barett mit zwei Abzeichen: Den Sowjetstern und die kubanische Flagge.  Es ist richtig, daß ich die figürlichen Umrisse um den Sowjetstern auf der Kopfbedeckung  als Maschinenpistole wahrgenommen habe und daraus eine Assoziation zur RAF herleitete.  Wenn jemand seine innere Verbundenheit mit dem  Sowjetkommunismus und sowie der Diktatur des Castro-Regimes durch das Anheften von Emblemen so deutlich zur Schau trägt, ist dieser Gedanke nicht völlig abwegig. Wie wir seit einiger Zeit wissen, erhielten die RAF-Terroristen logistische Hilfe aus den Ostblockstaaten, insbesondere vom SED-Regime und wurden in der DDR  im Gebrauch von Waffen trainiert. Nach dem Ende der RAF-Mordserie gewährte die DDR den RAF-Terroristen Unterschlupf vor dem Zugriff durch die deutsche Justiz.  Siehe dazu das offizielle Regierungsdokument: https://www.stasi-mediathek.de/sammlung/stasi-und-raf/  Die Partei „Die Linke“ definiert sich als Rechtsnachfolgerin der SED. Siehe dazu: https://www.welt.de/politik/article3649188/Die-Linke-Wir-sind-Rechtsnachfolgerin-der-SED.html

Herr Evers nahm Anstoß an meinen Ausführungen und erstattete die Anzeige. Er hat nicht versucht, vorab mit mir Kontakt aufzunehmen.  Dabei kennt Manfred Evers  meine private Mail-Adresse; noch am 14. Oktober hatte er mir persönlich geschrieben: „ich wünsche keinerlei email von ihnen oder ihrer faschistoiden gruppierung.“  Herr Evers ist offenbar eher an öffentlicher Aufmerksamkeit interessiert als an irgendeiner Richtigstellung und lancierte daher frühzeitig einen Bericht über seine  Anzeige im Ratinger Wochenblatt. – Nach dessen Kenntnisnahme habe ich in meinem Blogbeitrag  https://briefe-von-bernd.blog/?s=Volkssolidarit%C3%A4t  die Referenz zur RAF gelöscht. In diesen Blog gehe ich auch auf meine  wiederholten Gesprächsangebote ein, die von Herrn Evers und seinem Verein nie beantwortet worden.  Ausweislich der Internetseite ist Manfred Evers Pressesprecher der „Volkssolidarität“.  Am 12. November stellte dieser Verein in einem Artikel im Ratinger Wochenblatt einen Zusammenhang her zwischen der Ratsfraktion der AfD und den terroristischen Massenmorden in Hanau, Paris und Wien. Erst diese Infamie veranlasste mich, meinerseits eine Erwiderung zur  „Volkssolidarität“ und ihren Repräsentanten Manfred Evers zu publizieren. Übrigens: Ich habe an keiner Stelle meines Textes Herrn Evers bei vollem Namen genannt, sondern stets als „Manfred E.“  abgekürzt.

Meine Wertung: Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen. Herr Evers und sein Verein stänkern nahezu ununterbrochen gegen mich und meine Parteifreunde. Sobald sie selbst  näher unter die Lupe genommen werden und Gegenstand der Betrachtung sind, reagieren sie plötzlich pikiert und stellen sogar Strafanzeige.   Meine Meinungsäußerung war und ist keine Beleidigung im Sinne des § 185 StGB.


One Comment on “Einen an der Mütze”

  1. David sagt:

    Da drücke ich Ihnen die Daumen! Bei den heutigen Verhältnissen ist das Ergebnis nicht vorhersehbar, wer weiß, welche Seilschaften bei Herrn E. im Hintergrund „wirken“!
    In der Sache selbst kann ich Ihnen ebenso folgen: Über derartige Leute mit Mütze und zugehöriger linker „Folklore“ kann ich nur den Kopf schütteln. Den Bezug zur RAF sehe ich genauso. Von hier führen die Spuren über die Palästinenser zurück zum SED-Staat, womit sich der Kreis schließt.
    Das Auskeilen gegen die AfD gehört heutzutage auch zur „Folklore“. Die „große“ Politik macht’s vor, und die Kleingeister schließen sich an.

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